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Lokale Stabilität nach P.E.P.

Lokale Stabilität nach P.E.P.

 

P.E.P System zur lokalen Stabilität der Gelenke

 

Patientenzentriert, Evidenzbasiert, Praxisorientiert - Das multimodale Management für Muskuloskelettale Beschwerden

 

Das breite Spektrum der therapeutischen Vorgehensweisen für das noch breitere Spektrum an Beschwerden stellen PhysiotherapeutInnen in der täglichen Praxis vor große Herausforderungen.

In diesem Kurs lernt man Fast-Tracking Physiotherapie. Die unzähligen Fragebögen, Testbatterien und Behandlungsevidenzen aus der Wissenschaft werden für die Praxis- und PatientInnentauglichkeit gezielt komprimiert und geordnet. Therapeutische Übungen zur lokalen Stabilität der Gelenke, und zur Verbesserung der Haltungskontrolle, des Gleichgewichts, der Wahrnehmung, der Okulomotorik, der Beweglichkeit und der Kraftausdauer werden mit manuellen Techniken, edukativer Therapie und Biofeedback systematisch ergänzt. Ziel ist es, aktive Therapie so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen.

 

Alle therapeutischen Übungen werden systematisch nach aktueller Evidenz und patientenspezifischem Bedarf zur Symptomlinderung und Verbesserung der Bewegungseinschränkung oder Alltagsbeeinträchtigung eingesetzt. Dies wird als Symptommodifikation bezeichnet. Ultraschall, Elektromyographie (EMG) und Druck (Stabilizer ®) sowie Laser-Feedback beschleunigen dabei den Lernprozess sowohl für PatientInnen als auch für TherapeutInnen.

 

Inhalte Modul LWS-Becken-Hüfte

Therapeutische Übungen zur motorischen Kontrolle der tiefen lumbopelvischen Muskeln und der Hüftmuskeln (Beckenboden, Psoas, Glutäii, Transversus Abd, Diaphragma und Multifidus lumbalis); zur axialen Haltungskontrolle und zur Gleichgewichtsverbesserung werden vermittelt.

 

Inhalte Modul HWS-Schulter

Therapeutische Übungen zur motorischen Kontrolle der Scapula- und Schultermuskeln, der tiefen zervikalen Flexoren und Extensoren, der axialen Haltungskontrolle, zur Gleichgewichts- und Okulomotorikverbesserung werden vermittelt.

 

Inhalte Modul Extremitäten

Dieser Kurs bietet eine Vertiefung und Erweiterung des bereits Erlernten. Anhand von Fallbeispielen werden die lokalen Übungsstrategien als Teil des multimodalen Managements muskuloskelettaler Beschwerden praktisch, systematisch und nach aktueller Evidenz umgesetzt.

Multimodal ≠ Alles auf einmal. Wir nutzen Informationen aus der Anamnese um klinische Entscheidungen zu treffen und beschäftigen uns mit folgenden Fragen: Welche therapeutische Strategie zuerst und bei wem? Wie setzt man die Behandlung fort? Wie kann man Übungen der lokalen Stabilität für HWS-Schulter, LWS-Becken, Hüfte und Knie modifizieren um patientenspezifische Beschwerden zu lindern.

 

Die Module können in unterschiedlicher Reihenfolge absolviert werden.

 


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Hintergrund

Die Dysfunktion der tiefen lokalen Muskeln (z.B. Transversus abd, Multifidus und tiefen zervikale Flexoren) ist weitverbreitet unter den vielen akuten und chronischen Kreuz- und Nackenbeschwerden. Lokale Muskeldysfunktionen umfassen Koordinations- und Wahrnehmungsstörungen, Fettinfiltration und Atrophie. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass diese Dysfunktionen reversibel sind. Verbesserte lokale Muskelfunktionen sind zudem assoziiert mit der Linderung der Beschwerden.

 

Kursinhalt

In diesen Lehrgängen werden klinische Untersuchungs- und Übungstechniken der tiefen lokalen Muskeln für LWS, ISG, HWS und Scapula präsentiert, beigebracht und geübt. Therapeutische Übungen zur Koordination der segmentalen Stabilität, der Haltungskontrolle und des Gleichgewichts werden als Teil einer multimodalen Reha pragmatisch und effektiv eingeordnet.

Angesichts der biopsychosozialen Natur des Schmerzes reicht ein einzelnes Behandlungskonzept selten aus. Aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden deshalb die motorischen Übungsstrategien zusammen mit verschiedenen Behandlungskonzepten systematisch angewendet und auf die individuellen Patientenbedürfnisse zugeschnitten.

 

Wozu dient Feedback?

Die sofortige Rückmeldung des Feedbacks fördert beim Patienten den motorischen Lernprozess und verbessert die Körperwahrnehmung. In der Fortbildung werden Palpation, Stabilizer® (Druckbiofeedback), Ultraschall, Elektromyographie (EMG) und Laserpointer als Feedback eingesetzt.

Wer bis jetzt noch keinen Zugang zu solchen Geräten hatte, kann diese einmaligen Erfahrungen gut in die tägliche Praxis übertragen.

Aus 20 Jahren praktischer Erfahrung, zahlreichen Publikationen und der Zusammenarbeit mit dem australischen Forschungsteam der University of Queensland vermittelt die Referentin umfangreiches Wissen und viele „Insider Tips“ zu diesen anspruchsvollen und effektiven Behandlungsmethoden.

 


Lokale Stabilität Teil 3
1810
Lokale Stabilität Teil 3 (1810)
29.10.2018 bis 31.10.2018
430,00 Euro
 
Kursort: WIEN
Lokale Stabilität LWS Becken Hüfte
1905
Lokale Stabilität LWS Becken Hüfte (1905)
16.05.2019 bis 18.05.2019
430,00 Euro
 
Kursort: WIEN
Lokale Stabilität HWS Schulter
1909
Lokale Stabilität HWS Schulter (1909)
12.09.2019 bis 14.09.2019
430,00 Euro
 
Kursort: WIEN
Lokale Stabilität Extremitäten
2003
Lokale Stabilität Extremitäten (2003)
19.03.2020 bis 21.03.2020
430,00 Euro
 
Kursort: WIEN

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Kursaufbau

 

3 Kursteile (können in unterschiedlicher Reihenfolge belegt werden)

·        Inhalte Modul LWS-Becken-Hüfte (vormals Teil 1)

·        Inhalte Modul HWS-Schulter (vormals Teil 2)

·        Inhalte Modul Extremitäten (vormals Teil 3)

 

Alle 3 Kurse sind von der Arbeitsgemeinschaft Prävention im ZVK e.V. als Rückenschul-Refresher anerkannt.

 

Modul LWS-Becken-Hüfte

Kursziel:

Evidenz basierte, therapeutische Übungsstrategien in der Reha muskuloskeletaler LWS-Becken-Beschwerden erlernen und umsetzen

 

Lernziel:

Klinische Untersuchungs- und Rehastrategien der tiefen lokalen Muskeln (z. B. Mm. Transversus abd. und Multifidus) für LWS und ISG werden präsentiert, beigebracht und geübt. Die therapeutische Übungen zur Koordination der segmentalen Stabilität, der lumbopelvischen Haltungskontrolle und des Gleichgewichts werden als Teil einer multimodalen Reha pragmatisch und effektiv eingeordnet.

 

Lehrplan:

·        Grundlage zur Belastbarkeit der Wirbelsäule und Gelenke: Mobilität und Stabilität

·        Das stabilisierende System

·        Motorische Dysfunktion der tiefen lokalen Muskeln

·        Befund und Reha der tiefen LWS-Becken- Muskeln: M. multifidus, M. transversus abdominis Beckenboden und Diaphragma

·        Befund und Behandlung der Lumbopelvischen Haltungskontrolle und Kinästhesie

·        Biofeedback: Ultraschall, Elektromyographie und Druckmanschette

·        Multifunktion und Komorbiditäten der Bauchhohlraummuskeln: Kreuzschmerzen, Inkontinenz, respirative Krankheiten, Obstipation und Gleichgewichtsstörungen

·        Behandlungsaufbau:

o   In der Rumpfmuskelsynergie: Haltungskontrolle und Gleichgewicht

o   In der multimodale Behandlung für chronische Schmerzen

·        Indikationen und Wirksamkeit der Behandlung

 

 

Modul HWS-Schulter

Vorkenntnisse vom Vormodul sind empfehlenswert aber nicht notwendig

 

Kursziel:

Evidenz basierte, therapeutische Übungsstrategien in der Reha muskuloskeletaler Nacken-und Schulterbeschwerden erlernen und umsetzen

 

Lernziel:

Klinische Untersuchungs- und Rehastrategien der tiefen lokalen Muskeln (z. B. Mm. Longus colli und capitus und Multifidus) für HWS werden präsentiert, beigebracht und geübt. Die therapeutischen Übungen zur Koordination der segmentalen Stabilität, der Scapulakinesis, der zervikalen Haltungskontrolle und des Gleichgewichts werden als Teil einer multimodalen Reha pragmatisch und effektiv eingeordnet.

 

Lehrplan:

·        Funktion der tiefen HWS-Muskeln: Longus colli und M. Multifidus und die kraniozervikalen Muskeln 

·        Dysfunktion der  tiefen lokalen Nacken- und Scapulamuskeln bei Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel und Bildschirmtätigkeiten

·        Befund und Behandlung der motorischen Dysfunktion der tiefen lokalen Muskeln der HWS

·        Neuromuskuläre Dysfunktion bei Komorbiditäten: Schwindel, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden, Dysphonie und Gleichgewichtsstörungen

·        Befund und Behandlung der Haltungskontrolle, Kinästhesie, okulomotorische Kontrolle und Gleichgewicht

·        Biofeedback: Stabilizer, Elektromyographie Ultraschall, Laserpointer

·        Indikationen und Wirksamkeit der Rehabilitation bei Nackenbeschwerden und Schleudertrauma

 

 

Modul Extremitäten

·        Update und Extremitäten: Hüfte, Knie, Fuß und Schulter

 

Lehreinheiten:

·        Lokale Stabilität LWS Becken Hüfte: 26 Einheiten à 45 Minuten.

·        Lokale Stabilität HWS Schulter: 26 Einheiten à 45 Minuten.

·        Lokale Stabilität Extremitäten: 26 Einheiten à 45 Minuten

 


Module & Termine
Lokale Stabilität Teil 3 (1810)
1810
29.10.2018
14:00 bis 19:00
30.10.2018
09:00 bis 18:00
31.10.2018
09:00 bis 16:00
Lokale Stabilität LWS Becken Hüfte (1905)
1905
16.05.2019
14:00 bis 19:00
17.05.2019
09:00 bis 18:00
18.05.2019
09:00 bis 16:15
Lokale Stabilität HWS Schulter (1909)
1909
12.09.2019
14:00 bis 19:00
13.09.2019
09:00 bis 18:00
14.09.2019
09:00 bis 16:15
Lokale Stabilität Extremitäten (2003)
2003
19.03.2020
14:00 bis 19:00
20.03.2020
09:00 bis 18:00
21.03.2020
09:00 bis 16:15

Kursreferentinnen
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Christine F. Hamilton
Christine F. Hamilton

B. Phty (Mitglied der Joint Stability Research Unit, University of Queensland)


AUSBILDUNG & WERDEGANG

 

 

 

Ausbildung:

1979             Bachelor Physiotherapy (B. Phty), University of Queensland

1987             Staatliche Anerkennung als Krankengymnastin, Deutschland

1995             Masters (Qualifying): Forschungsbereich tiefen Muskelnfunktion

                      und Rückenbeschwerden

Seit 1996    Mitglied der lokale Gelenkstabilitätsforschungsgruppe

                      Universität of Queensland, Australien unter der

                      Leitung Dr. Carolyn Richardson

2008             Teilgenommen am Berliner Bettruhe Studien II mit Dr. Julie Hides

 

Research Masters: Forschungsbereich Elektromyographie (EMG)

der tiefen Muskelnfunktion und Rückenbeschwerden.

 

Forschungssupervisors Dr. Carolyn Richardson, University of Queensland

und Dr Christoph Anders Friedrich Schiller Universität, Jena.

 

 

Veröffentlichungen:

 

Aus 20 Jahren praktischer Erfahrung, zahlreichen Publikationen und der Zusammenarbeit mit dem australischen Forschungsteam der University of Queensland vermittelt die Referentin umfangreiches Wissen und viele „Insider Tipps“ zu diesen anspruchsvollen und effektiven Behandlungsmethoden.

 

Literatur:

 

(Hamilton 2012) Hamilton, C. (2012). "Elf Fragen und Antworten und um die motorische Kontrolle bei lumbaler Instabilität." Manuelle therapie 16: 215-219.

Richardson, C., et al. (2009).  Segmentale Stabilisation im LWS-Beckenbereich. Therapeutische Übungen zur Behandlung von Low Back Pain. London, Churchill Livingstone. ISBN 9783437484957 

Hamilton, C In:  Niemier, K. und Seidel, W. „Funktionelle Schmerztherapie des Bewegungsapparats (2009) ISBN 9783540887980

Hamilton, C.,  Physiotherapie bei Schleudertrauma. Physiopraxis CPTE 11:4 3-15, 2006

Hamilton, C., Das Muskelbuch: Theorie der Muskelfunktion, in Das Muskelbuch, K.P. Valerius, Editor. 2009, Hippokrates: Stuttgart. p. 13-19.

Hamilton, C. (1997). “Segmentale Stabilisation der LWS.” Krankengymnastik 4: 614-622.

Hamilton, C. und C. A. Richardson (1997). “Neue Perspektiven zu Wirbelsaeuleninstabilitaeten und lumbalen Kreuzschmerz: Funktion und Dysfunktion der tiefen Rückenmuskeln.” Manuelle Therapie 1(1): 17-24.

 

Hides, J. A., C. A. Richardson, et al. (1997). “Lokale Gelenkstabilisation: Spezifische Befunderhebung und Übungen bei lumbalen Rückenschmerz.” Manuelle Therapie 1 (3).

 


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Tel.: +43 1 33 44 241
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